
|
Jen kion mi pensis
am liebsten aber...
| Bern / 09-04-2013 |
Kürzlich bin ich beim Aufräumen über ein Religionsheft der 5. Klasse (1986) gestolpert und habe darin rumgeblättert...

es war schon immer so...:-)... |
|

Energiewändi
| Bern / 30-11-2012 |
uraufgeführt am 28. November 2012 anlässlich eines Apéros bei der BKW
Energiewändi
si hei dert ds mühlebärg abgestellt, 2013 isch das gsi
das bruucht viel gäld gwüss ds halbe budget geit de druuf drbi
di andri helfti bruucht dr stab für d'strategie, s'isch klar
süsch weis me nid wies witer geit noch somne schwäre jahr
am afang isch es schön gsi da het als minischterin
d'frou leuthard mit dr thoma gredt i wort vo tiefem sinn
und all hets gfreut si het dasmal nid gseit de stroom wird ztüür
und d'thoma het zum uustig gmeint o si syg jetzt drfüür
uf dsmal churz nach de stilllegig, im winter ischs passiert
s'het gschiffet und s'isch chalt gsi, u dbergsee-e si zuegfriert
alli hei dr herd agestellt u fernseh gluegt drzue
da tätschts u dschwiz isch dunkel wöll vom pfuus hets nümme gnue
itz chöme alli ds gumpe so chas nümme witer ga
s'wot niemer gross verzichte, doch es isch ke stroom me zha
links schreie si noch gäld vom staat, rächts heissts mir heis ja gseit
beid site bhoupte lut, s'geit nume nid, wöu dir nid weit
es haglet demos, märsch und i de stedt geit züg kaputt
tumult im parlamänt neuwahle isch was ds volk itz wott
u schliesslech gits e linksrutsch, neu regiert ir schwiz d KP
o z’Beznau, Gösge, Leibstadt heissts itz AKW ade
es wird de nid lang gfacklet, ds thun da gits e grossi muur
ds oberland wird gfluetet das macht mänge bärner suur
u o ds tessin muess ga, es wird mit panels überdeckt
u ds mittelland mit hunderttuusig windrädli erdrückt.
sithär da si mir sälbschtversorgt, mit nee und so
ke co2 ke strahle-müll däm züg däm si mer bcho
es wohnt zwor niemerd meh ir schwiiz doch eis isch mir itz klar
mir würde d’wändi schaffe wesi däwäg ds schaffe wär
mir würde d’wändi schaffe wesi däwäg ds schaffe wär
text: michael salzmann, benno frauchiger
melodie: mani matter, „si hei dr wilhälm täll ufgfüert“
|
|

1000 Miles Race
| Zadar / 11-10-2012 |
Am Samstag, 13. Oktober um 14h (MESZ) ist der Start der 1000-Meilen-Regatta von Zadar über Kalamata nach Alanya. Ich bin auf der Felicitas mit dabei.
Von jeder Yacht werden die Positionsdaten regelmässig an einen Server geschickt, so dass man uns online verfolgen kann. Wie das geht erfährt Ihr hier:
www.eckeryachting.com/tracking.html

|
|

Mehr Platz zum Spielen!
| Bern / 05-10-2012 |
|

ARKONES
| Poznan / 01-10-2012 |
ARKONES - Artaj Konfrontoj en Esperanto, oder wörtlich zu deutsch: künstlerische Konfrontationen auf Esperanto. Hinter diesem Namen versteckt sich ein kleines aber feines Treffen der Esperanto-Szene im polnischen Posen mit rund 100 Teilnehmer, welches vom 21.-23. September bereits zum 28. Mal stattfand.
Neben Begegnungen der musikalischen oder theatralischen Art auf der Bühne erzählte zum Beispiel ein japanischer Teilnehmer vom Leben in Japan nach Fukushima, wie er mit einfachen Mittel seinen Stromverbrauch um 30% reduzierte und nun mit seiner neuen Solaranlage mehr Strom produziert, als er selbst verbraucht. Ein anderer Teilnehmer aus Hongkong erzählt, was sich seit der Übernahme Hongkongs durch China vor 15 Jahren geändert hat, oder besser, was sich eben nicht geändert hat.
Nochmals andere zerpflücken in ihren Vorträgen literarische Werke auf Esperanto oder gar die eigene Sprache mit der Frage, ob Esperanto denn nun eine europäische Sprache ist oder nicht. Aber man kann sich auch einfach zurücklehnen und einen polnischen Filmklassiker (Seksmisja) mit Untertitel auf Esperanto geniessen.
Auch wenn Esperanto so etwas wie die heimliche Liebe in meinem Sprachenportfolio ist, verzichte ich gerne auf sprachpolitische Forderungen. Für eine seit 125 Jahren totgesagte Sprache, die aber trotzdem nie so richtig sterben will, wären irgendwelche politischen "Claims" nicht nur unnütz sondern im Zeitalter der forcierten globalen Anglifizierung geradezu realitätsfremd.
Weil Begegnungen auf Esperanto aber einfach Spass machen, weil Esperanto zum spielerischen Umgang mit Sprachen animiert und damit auch das Erlernen anderer Sprachen erleichtert, kann ich es anlässlich meines diesjährigen Besuches am ARKONES nicht lassen, doch noch eine kleine Empfehlung abzugeben: lernu Esperanton! :)
Weiterer Link: die Wortspielerin |
|

Mehr Velos für Bern!
| Bern / 12-09-2012 |
Das Leben ist eine Reise, und am Schönsten reist es sich zu Fuss oder mit dem Velo. Davon bin ich nicht erst seit meiner Reise mit dem roten Velo durch Asien und Australien überzeugt. Auch im Alltag setze ich (mich) meist aufs Velo um von A nach B zu kommen. Deshalb möchte ich mich im Berner Stadtrat für die Anliegen der Velofahrer und Velofahrerinnen einsetzen. Damit Bern eine Velostadt wird, braucht es noch mehr Raum und Rechte für Velos auf den Berner Strassen und Plätzen.
Velofahren in Bern soll aber nicht nur für die Bewohner und Bewohnerinnen der Stadt attraktiv sein sondern auch für unsere Gäste. Als regelmässiger Bielersee-Segler habe ich während einem Jahr das Bieler Velospot-System testen und mich dafür begeistern können. Ich bin der Meinung, dass eine solche Veloinfrastruktur in unseren Städten nicht mehr fehlen darf. Deshalb soll auch Bern als bald letzte Landeshauptstadt zwischen Helsinki und Rom ein Bikesharing-System ins Rollen bringen. |
|

Schiffbau
| Bern / 18-06-2011 |
"Wenn du ein Schiff bauen willst,
so trommle nicht die Männer zusammen um Holz zu beschaffen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer"
(Saint Exupery) |
|

Die Schweizer Solarlücke
| Bern / 13-03-2011 |
Leserbrief zum Artikel „BKW reduziert Inland-Projekte für erneuerbare Energien drastisch“ (11.1.2011) publiziert im Bund vom 15.1.11
In Deutschland, der energiepolitischen Sonnenstube Europas, wurden im vergangenen Jahr Solarstrom-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 8 GW installiert, welche dieses Jahr rund 7000 GWh Strom produzieren werden. Deutschland wird somit 2011 über 2% seines Strombedarfs mit Sonnenenergie decken.
Würde die Schweiz mit demselben Elan die erneuerbaren Energien ausbauen, hätten wir alleine im vergangenen Jahr die doppelte Leistung des Kernkraftwerkes Mühleberg in Form von Solarstrom-Anlagen installiert, die jährlich immerhin 700 GWh Strom produzieren würden. Es ist daher anzunehmen, dass es die BKW mit etwas Willen tatsächlich schaffen wird, bis 2030 jährlich zusätzlich 600 GWh Strom aus erneuerbaren Energien zu produzieren.
Während wir zuschauen wie Deutschland mit einem energiewirtschaftlichen Marshallplan die Energiewende vollzieht, wird in der Schweiz das Potenzial der erneuerbaren Energien kleingeredet und gewartet, bis wir unsere Solaranlagen in Gaddafis Wüste bauen dürfen. |
|

Plädoyer für eine christlich-islamische Ökumene
| Bern / 03-12-2009 |
Sehr geehrte Kirchgemeinde
Zuerst einmal möchte ich mich herzlich für das klare Eintreten der Landeskirchen gegen die Minarett-Verbot-Initiative bedanken. Leider hat es nicht ausgereicht.
Aufgrund des schweizerischen Abstimmungsresultates zur Minarett-Verbot-Initiative vom vergangenen Sonntag sistiere ich hiermit per sofort und bis auf weiteres meine Mitgliedschaft bei der evangelisch-reformierten Landeskirche. In einem Land, in dem Minderheitsreligionen per Verfassung diskriminiert werden, möchte ich keiner religiösen Institution angehören, welche die Mehrheitsreligion vertritt. Mein Gewissen verbietet mir, mich als Christ am Unterhalt von Kirchtürmen zu beteiligen, wo Muslime keine Minarette bauen dürfen.
Ich habe diesen Entscheid bereits im Verlauf des vergangenen Jahres für die Eventualität der Annahme des Minarettverbotes nach reiflicher Überlegung gefällt. Allerdings ging ich die ganze Zeit davon aus, dass die Mehrheit der SchweizerInnen diese Ohrfeige an unsere islamischen Brüder und Schwestern ablehnen würde. Mein Entscheid ist denn auch rein politisch und hat nichts mit meinem Glauben an Gott zu tun sondern viel mehr mit meinem Glauben, dass eine Welt in Frieden nur möglich ist, wenn sich die Mitglieder der verschiedenen Religionsgemeinschaften mit grösstem gegenseitigem Respekt begegnen, unabhängig davon wie der Glaube an Gott ausgestaltet ist. Die schweizerische Bevölkerung hat diesem Respekt eine klare Absage erteilt, und damit meiner Meinung nach einen grossen Stein in den Weg zum Frieden gelegt.
Die Sistierung meiner Mitgliedschaft in der Kirchgemeinde bedeutet nicht eine Abkehr vom christlichen Glauben oder meiner christlichen Identität, sondern sie ist als Solidaritätsbekundung gegenüber der islamischen Gemeinschaft in der Schweiz zu verstehen, und als ein dringender Aufruf an die Kirchgemeinden, deutlich sicht- und hörbar gegen diesen Angriff auf die Religionsfreiheit in der Schweiz zu protestieren.
Als Anregung für einen solchen Protest möchte ich Euch bitten zu prüfen, ob es möglich ist, einmal in der Woche, zum Beispiel jeweils Freitag abends um 18 Uhr, das Läuten der Kirchglocken durch den Ruf eines Muezzins zu ersetzen, um zu einem gemeinsamen Gebet von Christen und Muslimen in der Pauluskirche einzuladen. Eine solche wöchentliche Veranstaltung in Zusammenarbeit mit einer islamischen Gemeinde in Bern könnte als Integrationsmassnahme dem Dialog zwischen Christen und Muslimen dienen. Der öffentliche Ruf zum Gebet durch einen Muezzin ist meines Wissens in der Schweiz weiterhin nicht grundsätzlich verboten. Und auch akustische Emissionen von Kirchtürmen werden traditionell toleriert. Es wäre ein sehr starkes Zeichen für die Dialogbereitschaft der Kirche, gegen die Angst vor dem Islam und gegen die Spirale des zunehmenden und gefährlichen Anti-Islamismus in der Schweiz.
Ich wünsche Euch die dazu nötige Zivilcourage, und hoffe durch solche oder ähnliche Aktionen der Landeskirchen eine Mitgliedschaft bei der Kirche bald wieder mit meiner interreligiösen Gesinnung vereinbaren zu können. Sollte es Möglichkeiten geben, mich in irgendeiner Form an Projekten für die christlich-islamische Ökumene zu beteiligen, wäre ich Euch dankbar um entsprechende Informationen.
Ich würde mich freuen, wenn als Folge dieses unhaltbaren Abstimmungsresultates die Kirche aktiv und ohne Missionsanspruch auf die islamische Gemeinde zugeht, um den Dialog zu intensivieren und diesen in die breite Bevölkerung zu tragen.
Ich danke für das Verständnis und wünsche eine besinnliche Adventszeit.
Freundliche Grüsse,
Benno Frauchiger
|
|

Happy New Year!
| Frauenfeld / 29-12-2008 |
"Every time I see an adult on a bicycle, I no longer despair for the future of the human race."
H. G. Wells |
|
|
|